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IVG Immobilien halten


04.09.2008
ExtraChancen

Hagen (aktiencheck.de AG) - Die Experten von "ExtraChancen" raten die IVG Immobilien-Aktie (ISIN DE0006205701 / WKN 620570) zu halten.

Es sollte eigentlich der Befreiungsschlag für die Aktie der IVG Immobilien werden: Doch kurz nach der lange erwarteten Vollzugsmeldung hinsichtlich der Trennung vom Kavernengeschäft sei der Kurs gestern nach einem Tageshoch bei 14,25 Euro um 20% eingebrochen, und auch gestern habe der MDAX-Titel deutlich im Minus notiert. Die Einbringung der unterirdischen Lagerstätten in einen Fonds sei offensichtlich nicht die Variante gewesen, die sich die Aktionäre erhofft hätten.

Die IVG Immobilien AG habe zwischenzeitlich von einer großen Nachfrage nach der eigenen Kavernensparte berichtet. Deshalb sei die Einbringung der Öl- und Gasspeicherstätten in einen Fonds, der von der eigenen Tochter IVG Funds aufgelegt werde und sich an institutionelle Investoren richte, doch überraschend gekommen, auch wenn dies zuvor eine der Alternativen gewesen sei.

Für 1,7 Mrd. Euro seien 40 bestehende und 30 noch zu errichtende Kavernen an den Fonds verkauft worden. Ebenfalls für wenig Begeisterung habe die Tatsache gesorgt, dass von dem Erlös nur knapp die Hälfte in diesem Jahr in die Kasse fließe - der Rest werde in den kommenden sechs Jahren in Raten gezahlt, abhängig von der Fertigstellung der Speicher.


Damit werde der Schuldenabbau der Gesellschaft doch länger dauern, als viele gehofft hätten. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern aus dem Kavernenverkauf solle sich in diesem Jahr auf 261 Mio. Euro belaufen.

Diese Vorgehensweise, die von Kritikern als "kein echter Verkauf" kritisiert werde, rechtfertige IVG-Vorstandschef Wolfhard Leichnitz als einzig gangbaren Weg, da man bei einem Teilverkauf an einen Finanzinvestor die für die Verwaltung der Kavernen erforderliche Belegschaft hätte auseinander reißen müssen. Außerdem könne man so vom erwarteten Wertzuwachs der 60 projektierten Kavernen, die nach und nach bis 2020 errichtet werden sollten, profitieren.

Es stelle sich hier zwar die Frage, warum dann ein Teilverkauf nicht von vornherein ausgeschlossen worden sei; doch sorge die gewählte Lösung nicht überall für Enttäuschung: Kai Klose von Dresdner Kleinwort habe den Abschluss dieses Geschäfts, der "über seinen Erwartungen" gelegen habe, begrüßt und empfehle die Aktie mit einem Kursziel von 17,20 Euro zum Kauf.

Der Verkehrswert, den die IVG bei rund 1,4 Mrd. Euro gesehen habe, habe als untere Grenze beim Verkauf gegolten; diese sei auch deutlich übertroffen worden, allerdings sei am Markt in den letzten Wochen auch ein Preis von 2,5 Mrd. Euro gehandelt worden.

Die IVG-Aktie, das "Top-Investment der Woche" der Experten vom 17. Juli, das gestern bereits gut 20% im Plus notiert habe, sei mittlerweile unter den Empfehlungskurs der Experten von 11,74 Euro gerutscht.

Auf diesem Niveau empfehlen die Experten von "ExtraChancen", den Titel von IVG Immobilien zu halten. (Analyse vom 03.09.2008) (04.09.2008/ac/a/d)




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